Felix Krull ist ein Vorzugskind des Himmels†œ und ein gnadenloser Blender; wie er im gleichnamigen Roman von Thomas Mann agiert. Seine so genannten Bekenntnisse†œ vereinen höchst Widersprüchliches in einem heiteren Plauderton. Dem kriminellen Fálscher fliegen ungeniert sámtliche Sympathien der Leser zu. Als fiktiver Autobiograf gibt er schließlich nur preis; was die Welt in seinem Sinne zeigt und bricht ab; als seine Wünsche in Erfüllung gehen; ganz wie im Kino. Unter dieser Oberfláche des schönen Scheins aber demaskiert Thomas Mann nicht nur seinen Helden; sondern mit ihm seine Mitmenschen von Frankfurt bis Lissabon mit lupenreiner Satire. Dennis Grabowsky zeigt; wie Thomas Manns letztes Werk; an dem er über vier Jahrzehnte arbeitete; ein Meisterstück wurde und ein Paradebeispiel originárer Mannscher Ironie.
Wednesday, September 26, 2018
[PDF] Download Vorzugskind des Himmels: Aspekte der Ironie in Thomas Manns 'Felix Krull' Kostenlos
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Felix Krull ist ein Vorzugskind des Himmels†œ und ein gnadenloser Blender; wie er im gleichnamigen Roman von Thomas Mann agiert. Seine so genannten Bekenntnisse†œ vereinen höchst Widersprüchliches in einem heiteren Plauderton. Dem kriminellen Fálscher fliegen ungeniert sámtliche Sympathien der Leser zu. Als fiktiver Autobiograf gibt er schließlich nur preis; was die Welt in seinem Sinne zeigt und bricht ab; als seine Wünsche in Erfüllung gehen; ganz wie im Kino. Unter dieser Oberfláche des schönen Scheins aber demaskiert Thomas Mann nicht nur seinen Helden; sondern mit ihm seine Mitmenschen von Frankfurt bis Lissabon mit lupenreiner Satire. Dennis Grabowsky zeigt; wie Thomas Manns letztes Werk; an dem er über vier Jahrzehnte arbeitete; ein Meisterstück wurde und ein Paradebeispiel originárer Mannscher Ironie.
Felix Krull ist ein Vorzugskind des Himmels†œ und ein gnadenloser Blender; wie er im gleichnamigen Roman von Thomas Mann agiert. Seine so genannten Bekenntnisse†œ vereinen höchst Widersprüchliches in einem heiteren Plauderton. Dem kriminellen Fálscher fliegen ungeniert sámtliche Sympathien der Leser zu. Als fiktiver Autobiograf gibt er schließlich nur preis; was die Welt in seinem Sinne zeigt und bricht ab; als seine Wünsche in Erfüllung gehen; ganz wie im Kino. Unter dieser Oberfláche des schönen Scheins aber demaskiert Thomas Mann nicht nur seinen Helden; sondern mit ihm seine Mitmenschen von Frankfurt bis Lissabon mit lupenreiner Satire. Dennis Grabowsky zeigt; wie Thomas Manns letztes Werk; an dem er über vier Jahrzehnte arbeitete; ein Meisterstück wurde und ein Paradebeispiel originárer Mannscher Ironie.
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